FSC Radler auf Allgäu-Tour

Die Radlergruppe des FSC Biengen machte sich dieses Jahr zu einer fünftägigen Tour durch die Allgäuer Voralpenlandschaft zwischen Oberstdorf, Kempten, Kaufbeuren und Wangen auf. Im Vorfeld hatte das Team um Peter Meisen die Strecke festgelegt, den Transport mit dem Bus von Rast-Reisen organisiert und die Quartiere für die 24 Teilnehmer  gebucht. Am  17.07.2019 startete die Gruppe nach einer zünftigen Stärkung  in Fischen, nahe Oberstdorf, zunächst flussaufwärts  zum Illerursprung,  um dann mit kundiger Leitung eines Einheimischen, den Illerradweg vorbei an Sonthofen, über Waltenhofen ins Allgäuzentrum Kempten unter die Räder zu nehmen. Bei hochsommerlicher Temperatur wurden die 53 Kilometer meist Kies- und Waldwege,  eine sehr staubige Angelegenheit und verhalfen zu ordentlich Durst, der dann im Hotel Waldhorn in Kempten, dem ersten Quartier, mit heimischem Gerstensaft  gestillt wurde.  Die zweite Etappe führte nach einer Stadtbesichtigung von Kempten auf Nebenstraßen und Radwegen durchs malerische Voralpenland mit herrlichen Aussichten über Marktoberdorf nach Kaufbeuren (60 km). Schweißtreibende Steigungen und rasante Abfahrten folgten im Wechsel und zogen das Peloton weit auseinander. Die Gruppe fand sich aber doch immer wieder bei den Sammelstellen ein. Nach einer Stadtbesichtigung von Kaufbeuren oder Kloster Irsee bereitete sich jeder auf die folgende Königsetappe vor. Vom Flairhotel am Kamin in Kaufbeuren ging es zunächst über Bad Wörishofen nach Köngetried zur historischen Katzbrui-Mühle, wo eine ausgiebige  Mittagspause für neue Kräfte sorgte. Weiter führte der Weg über den Kneippkurort Ottobeuren an der schwäbischen Barockstraße und von dort  auf dem „Glücksweg“ nach insgesamt 76 km zum Etappenziel in Bad Grönenbach. Am vierten Tage wurde die Iller bei Illerbeuren gequert und jetzt im schwäbischen Allgäu auf Baden-Württemberger Gebiet nach Leutkirch geradelt. Bad Wurzach lud zu einer Kaffeepause ein und dann ging es stetig bergab dem Etappenziel in Kißlegg entgegen.  Die Gruppe feierte  am Abend vor dem letzten Teilstück den guten Verlauf der Tour ausgiebig beim Sommerfest des Musikvereins Kißlegg bis spät in die Nacht. Ein längerer Regenguss und dunkle Wolken erforderten eine Planänderung am letzten Tag. So entschieden sich alle für  den kurzen Weg  von Kißlegg direkt nach Wangen im Allgäu. Der Wettergott meinte es jedoch gnädig und ließ die Sonne in Wangen wieder scheinen.  Nach einer Stadtbesichtigung und Mittagspause ging die Fahrt dann wieder mit dem Bus zurück nach Biengen. Fazit: Bei 280 km radeln im malerischen Allgäuer Voralpenland, davon 1750 Höhenmeter bergauf und 1860 bergab,  verbunden mit vielen schönen Eindrücken in den Orten auf der Strecke, guten Hotels und Verpflegung, verbunden mit einer tollen Gemeinschaft, kam jeder Teilnehmer auf seine Kosten. Ein herzliches Dankeschön ging deshalb an Peter Meisen und sein Planungsteam. 

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